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Die Säugetiere im Pantanal
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Südlicher Tamandua (Tamandua tetradactyla)

Aussehen:
Lange Schnauze; Kopf, Nacken und Beine blass gold-braun, Rücken und Bauch schwarz, langer Greifschwanz, lange Krallen an den Vorderfüssen.

Wissenswertes:
Die Tamanduas sind Einzelgänger und halten sich meist in Baumkronen auf. Manchmal hört man, wie sie geräuschvoll nach Ameisen, Termiten und anderen Insekten suchen. Auf dem Boden können sie sich nur ungeschickt fortbewegen.
   
Capivara

Capivara (Hydrochoerus hydrochaeris)

Aussehen:
Bis zu 130cm lang, 50cm hoch, das rotbraune Fell ist lang aber sehr dünn. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine.

Wissenswertes:
Das Capivara ist eng mit dem Meerschweinchen verwandt. Die indianische Bezeichnung des grössten Nagetier der Welt lautet Guarani. Dies bedeutet "Herr der Gräser". Denn es ernährt sich hauptsächlich von Gras und Wasserpflanzen. Zwischen seinen hufähnlichen Zehen hat das Capivara feine Schwimmhäute.

 

Tapir Flachlandtapir (Tapirus terrestris)

Aussehen:
1,2 m Körpergrösse, 225-250 kg Körpergewicht, kräftig, schwarz-braun; kurze, spaerliche Behaarung, Oberlippe  in einen kurzen Rüssel verlängert, Ohren braun mit weisser Spitze.

Wissenswertes:
Die nachtaktiven Flachlandtapire sind sehr scheu, weshalb man sie nur selten sieht. Nur ihre Fussspuren sind oft zu sehen. Bei Gefahr rennen sie schnell zur nächsten Wasserstelle, um sich dort unter Wasser zu verstecken. Wegen ihrem schmackhaften Fleisch, wurden sie oft gejagt und beinahe ausgerottet. Sie selber sind Vegetarier und fressen Blätter, Gras, Wasserpflanzen und Früchte.

   
Gürteltier Gürteltier (Dasypodidae)

Aussehen:
40 - 60 cm lang, zwischen 3 - 8 kg schwer, von einem Panzer aus Horn- und Knochenplatten umgeben, hält mit über 15 cm den Rekord der größten Krallen im ganzen Tierreich

Wissenswertes:
Die nachtaktiven Einzelgänger ernähren sich vor allem von Ameisen, Termiten und anderen Insekten. Sie sind gute Schwimmer. Zum Schlafen graben sie sich im Boden ein. Der bestens entwickelte Geruchssinn spürt die Beute bis zu 20 cm tief im Erdboden auf, die daraufhin ausgegraben wird. Dabei sind die Tiere in der Lage, bis zu sechs Minuten lang die Luft anzuhalten, um die Atemwege freizuhalten.

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